| Fundsache 1 & 2 |
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| Geschrieben von: Thomas Böhm |
| Montag, 18. Juli 2011 um 10:24 |
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In der heutigen MAZ ist ein Artikel erschienen, der die Bemühungen eines Bürgermeisterkandidaten von Zossen zur Seenprivatisierung ad absurdum führt. Die gut gemeinte Petition, die Gewässer den Bundesländern zu verkaufen, ist viel Aktionismus, wenn man nun erfährt, dass sich die rot rote Landesregierung von Brandenburg mit den Verhandlungen schwer tut. Mecklenburg Vorpommern war da bereits schneller. Frau Schreiber hat ja, an dieser ganzen, durch die roten Genossen medial ausgeschlachteten Petition vorbei, den großen Wünsdorfer See für Zossen "an Land gezogen", ohne einen Euro dafür zu bezahlen. Manchmal ist Schweigen und arbeiten im Hintergrund, ohne Effekthascherei, effektiver als Aktionismus, nach dem Motto: "Ich kümmere mich!" Das Ergebnis liefert die rot rote Landesregierung, die, wohl Mangels Masse von Finanzmitteln, dieses Thema möglichst weit von sich schiebt. Alles Parteigenossen, die wohl, wie viele, viele Beispiele in der Legislaturperiode zeigen, anders entscheiden, wie es die kleinen Ortsvereine wollen. Daher sind es, final gesehen, alles leere Versprechungen, die von Leuten, wie der rote Bürgermeisterkandidat in Zossen, getätigt werden. Dieser Finanzmittelmangel ist auch Bestandteil der folgenden, zweiten Fundsache. Hier ist es aber nicht die Landesregierung, die da so klamm ist, Nein, hier ist es der http://www.klaerwerk-blog.de/2011/07/17/kreishaushalt-2011-und-burgerinteressen/ Auf einer seiner Postkarten rudert der Kandidat ja über einen See. Wahrscheinlich hat er an diesem Tag, als einfacher Seemann (Kapitän auf der Brücke eher wohl nicht!), das rückwärts Rudern geübt, was er, in nächster Zeit, wohl noch des Öfteren tun muss. Ein Anfang ist ja bei den "Bettelbriefen" an MP Platzeck und DFS, wegen der Flugrouten, bereits gemacht! Gerade an Herrn Platzeck zu schreiben und so theatralisch zu "betteln" ist so armselig, wenn man an die Belastungen von wirklich schwer betroffenen Gemeinden denkt. Der Brief wird wohl als Stimmungsmacher auf einer der nächsten, gemeinsamen Sitzungen der Verursacher des Dilemmas für Lacherfolge sorgen! Aber man kann sagen : "Ich habe mich gekümmert!"
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