| Wechsel des Politikstils in Zossen -- etwa so, Herr Preuß? |
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| Geschrieben von: Thomas Böhm |
| Sonntag, 27. März 2011 um 10:16 |
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In der Samstagsausgabe (26.03.) der MAZ war im, dann doch eher "unverdächtigen", überregionalen Teil, weil nicht von Herrn Hasselmann verfasst, ein Artikel über den Albtraum des Sonnenkönig Peer Giesecke, Gemeinde Zossen, außer jenen, die es schon lange gewußt haben, was der Bürgermeisterkandidat der roten Einheitsfront, Herr Carsten Preuß, mit einem Wechsel des Politikstils im Rathaus von Zossen gemeint haben könnte, und der Ankündigung, "motivierte, selbstbewußte Mitarbeiter" im Rathaus zu haben. Eines seiner Ziele, die Stadt wieder in die regionale Gemeinschaft zurück zu führen, wirkt da, bei den jüngsten Enthüllungen aus dem Kreis, als unverhohlene Drohung, aber auch als Beweis, sich unter den "Filzmantel des Sonnenkönigs" zu begeben. Gemeint ist, die Art Politik zu machen, wie es der Landrat seit Jahren im Dazu muss man wissen, dass der eigentliche Bruch mit der SPD Anfang 2004 begann, als die SPD, über deren Liste Frau Schreiber ja, zum Glück für diese Großgemeinde, ins Amt kam und den damaligen, laut SPD völlig unqualifizierten Herrn Lüders, ablöste (heute qualifizierter Baufachmann der SPD in der SVV), versuchte, altgediente SPD Parteibuchinhaber in Schlüsselstellen des Rathauses (z.B. Bauamt) zu installieren. Frau Schreiber besetzte die Stellen jedoch nach KÖNNEN und NICHT nach PARTEIBUCH und dies zog ihr den Zorn von SPD Giesecke, Ch. Schulze und Co. zu. Mit dieser Gegenwehr hatte man von einer, damals 33 jährigen Quereinsteigerin, die schon vor der Wahl verkündete, nicht nach Parteibuch, sondern für die Bürger zu entscheiden, wohl NICHT gerechnet! Da halfen auch die großmäulig angekündigten Gehaltskürzungen bis hin zu 0 € der Bürgermeisterin durch den Landrat nichts, denn außer der lauthalsen Verkündung passierte: NICHTS! Keinen einzigen Cent konnte der Landrat vom Gehaltskonto der Bürgermeisterin einbehalten ! Er war, bis heute, stets der Verlierer im Kampf gegen Bürgermeisterin Schreiber in den gallischen Stadtmauern von Zossen. Hatte man doch im elitären Ortsverein SPD Zossen genügend Genossen, die mit Posten und Pöstchen belohnt werden sollten. Nun musste es der "Kreissonnenkönig" übernehmen und seine Stellvertreter, Herr Penquitt landete bei der SWFG und Herr Trebschuh bei der GAG in Klausdorf. Frau Trebschuh, Pressesprecherin des Ortsvereins Zossen, arbeitet in der Kreisverwaltung, Frau Landrat leitet eine Projektschule der Diakonie Berlin Tempelhof, in die sechsstellige Beträge vom Kreis gepumpt wurden. Da hat man jetzt einen Herrn Preuß in der Kreisverwaltung sitzen, Sachbearbeiter für die Abfallwirtschaft (eigentlich gibt es da ja viel zu entsorgen im Kreishaus zu Luckenwalde), der das vollenden soll, was eigentlich bereits für 2003 eingeplant war: Zossen im Machtbereich des Sonnenkönigs zu integrieren. Rückführung ins Giesecke Imperium, dabei war Zossen noch nie ein Bestandteil und wird es hoffentlich auch nie! Der ist zwar, bei weitem, nicht so kompetent wie die jetzige Bürgermeisterin, aber willig und in seinem Tun und Handeln, eher abhängig vom Landrat, dessen Getreuen und Mechanismen. Als Fußnote wäre da noch anzumerken, dass auch die Ehefrau von Herrn Preuß ebenfalls in der Kreisverwaltung arbeitet, in der unteren Denkmalschutzbehörde. Also eine, insgesamt große Familie mit größeren und kleineren Abhängigkeiten zum Landrat. Daher wird beim Kandidaten Preuß auch die Furcht sehr tief sitzen, dass, noch vor der Wahl im September, der Landrat seinen Posten räumen muss und für Ihn dann die wichtigste Verbindung gekappt werden würde, denn ein Nachfolger des "Dicken aus Werben" dürfte Vieles, aber eines mit Sicherheit nicht: Dieses Vetternwirtschaftgeflecht aufrecht zu halten! Thomas Böhm
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