| Arroganz der Ministerien |
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| Geschrieben von: Robin Lewinsohn |
| Donnerstag, 17. März 2011 um 20:23 |
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Mich erreichte heute eine, für meine Begriffe erschreckend arrogante Nachricht eines Mitarbeiters des Ministeriums für Landwirtschaft und Infrastruktur. Ich gebe diese Nachricht und die Antwort des 1. Vorsitzenden der BI "Freier Wald" hier als Zitat wieder. Jeder kann sich daraus seine Meinung selber bilden.
Augenscheinlich hat hier einer nicht verstanden, wer die Steuern für die Gehälter der MIL-Mitarbeiter zahlt. Ich bitte nur um Beachtung, dass die Antwort oben steht, also diesmal von unten anfangen zu lesen. Von: Detlef Gurczik Sehr geehrter Herr Walter, vielen Dank für Ihre Rückmeldung bezüglich unserer Anfrage. Anscheinend steht das Wohl der Menschen, die mit solchen Anlagen in ihrer Nähe leben müssen, so wenig im Fokus unserer Landesregierung, dass man nicht einmal bereit ist, eine demokratisch geführte Diskussion um das Für und Wieder zu führen. Herr Platzek und seine Landesregierung scheinen dabei sogar den Monitoring-Bericht 2011 unseres Bundeswirtschaftsministerium zu ignorieren. Wer ist schon für Atomkraft, wo es diverse andere natürliche Ressourcen außerhalb deutscher Wälder gibt? Eine Energiestrategie 2020 und deren Ziele mit dem Leid vieler Menschen in Japan zu untermauern, halte ich für äußerst bedenklich. Ich finde es schon schlimm genug, dass alle Politiker, durch die Bank weg, dieses schlimme Unglück ausschließlich zur Wahlpropaganda ihrer jeweiligen Partei benutzen. Niemand redet darüber, wie man den Menschen dort wirklich helfen kann. Und jetzt muss dieses Unglück auch noch für eine Strategie 2020 herhalten. Wenn man uns den Dialog verweigert, werden wir andere demokratische Mittel und Wege finden, um uns Gehör zu verschaffen. Mit freundlichen Grüßen Detlef Gurczik Von: Walter, Michael Sehr geehrter Herr Gurczik, Sie baten um die Teilnahme eines Vertreters des MIL an Ihrem Gespräch mit Frau Ministerin Tack am 7.4.2011 zur Thematik Windkraftanlagen im Wald. Die Energiestrategie des Landes Brandenburg beinhaltet u.a. für die Windenergie klare Ziele. Diese sind nach Ansicht der Planungsexperten allerdings nur zu erreichen, wenn auch Waldflächen überplant werden.
Die Forstverwaltung hat hierzu den Regionalen Planungsgemeinschaften Angaben über die Inanspruchnahme der Wälder durch die unterschiedlichen Nutzungsarten übermittelt. Damit sind diese in der Lage, die Nutzungsintensitäten in ihrer Abwägung entsprechend zu berücksichtigen. Mit Blick auf die übergeordneten Energieziele der Landesregierung, die im Lichte des Klimawandels und der jüngsten dramatischen Ereignisse in Japan als hochaktuell und dringend angesehen werden können, wird es von hier aus nicht als zielführend erachtet, die Frage der Errichtung von Windkraftanlagen im Wald grundsätzlich in Frage zu stellen und zu erörtern. Ich bitte daher um Verständnis, wenn kein Vertreter des MIL an Ihrem Gespräch beiwohnen wird. Mit freundlichen Grüßen, Michael Walter ___________________________________ Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Referat 34 - Wald und Forstwirtschaft
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-8 14467 Potsdam Besucheranschrift: Lindenstraße 34a 14467 Potsdam Telefon: 0331/866-8845 Telefax: 0331/27548-8845 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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