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Da wird es wohl noch Handlungsbedarf geben! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Freitag, 08. Oktober 2010 um 09:33

 

 Auf der letzten, sehr gut besuchten (dank Plan B Mitgliedern) KTL Sitzung, unter Mitwirkung des Ausschussvorsitzenden Preuß ( Die Linke) und der Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) war auch der Radfahrweg zwischen Schöneiche und Kallinchen ein Thema auf der Tagesordnung. In der Debatte dann, über die Streckenführung, wurde schnell durch die Rot roten Ausschussmitglieder klar, dass die Route durch den Wald als die einzig Richtige zu werten sei.

 

Plan B Stadtverordneter Peter Hummer hatte mit dem Vorschlag, die Streckenführung der Trasse, aus Sicherheitsgründen, auch für die Bewohner und Kinder der beiden Ortschaften, an die Straße zu verlegen, anscheinend in ein Wespennetz gestochen.

Die These der „Kallinchenfraktion“, der Radweg diene ausschließlich der Erschließung eines touristischen Radwegnetzes für den gesamten Kreis TF und darüber hinaus,  lässt den Schluss zu, hier wird aus Gefälligkeit für den kleinsten Koalitionspartner und Parteigenossen Schulz ( VuB) gehandelt, der, hauptsächlich durch den Tourismus, in Kallinchen seinen Lebensunterhalt bestreitet. Die Bemerkung aus der roten Ecke, man könne ja einen zweiten Radweg für die Bürger und Kinder schaffen(Herr Dr. Reinecke (DIE LINKE), ist da schon mehr als zynisch.

Einen Radweg, der weit über eine halbe Million Euro kosten wird, nur mit dem Hauptgrund für Touristen zu bauen, ist da schon abenteuerlich. Sollten in der Region Kallinchen jedoch die 30 Windräder aufgestellt werden, wird der erwartete, touristisch radelnde Besucherstrom wohl eher zu einem Rinnsal verkümmern, oder Herr Schulz fordert eine Haushaltsstelle zur kostenlosen Ausgabe von Hör- und Sichtschutzutensilien an die Touristen, gegen die Belästigungen, die von den rotierenden Spargelstangen ausgehen. 

Wenn hier bereits ein Beschluss gefasst wurde, kann man diesen ja auch wieder zur Disposition stellen, wie es die rote Koalition ja  für den Beschluss in Dabendorf (Nordumfahrung) auch fordert. „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“ sagte bereits der Alt Bundeskanzler Konrad Adenauer. Also auch hier vielleicht nochmals 30.000 € investieren (würde eine Befragung für Dabendorf kosten), um die Bürger der Groß Gemeinde zu einem, bereits demokratisch herbeigeführten Mehrheitsbeschluss, zu befragen, wo der Radweg sinnvoller wäre. Zeitgeistmäßig dienlich wäre da eine BI, die sich für die Straßenvariante stark macht.

Die Dummen in diesem Hick Hack können die Rad fahrenden Bürgerinnen und Bürger und Kinder von Kallinchen und Schöneiche sein, ebenso die Touristen, wenn dann, durch Zeitüberschreitung bei der Ausschreibung und der Ausführung, keine Abrufung der Konjunkturmittel mehr möglich sein wird, was bedeutet, überhaupt keinen Radweg zu haben.

Selbst diesen Gau nimmt man anscheinend bei den „Roten“  in Kauf, um  Bürgermeisterin Schreiber (Plan B) dann, im Wahlkampf 2012, Missmanagement vorwerfen zu können. Vielleicht hat der linke Gegenkandidat Preuß  Zusagen vom roten „Mutterkonzern“ Kreisverwaltung TF, dass im utopischen Fall eines Wahlsieges, Fördermittel oder Gelder, von wo auch immer( sogenannte "Luftbuchungen"), fließen könnten, um das Projekt dann doch zu realisieren und er es, quasi als Antrittsgeschenk, für die Ortsteile deklarieren könnte.

Es ist teilweise schon bemerkenswert, mit welchen Insiderinfos Herr Preuß (DIE LINKE) so aus dem roten Kreishaus Luckenwalde „gefüttert“ wird, um in Zossen zu punkten. Da leistet diese rote Einheitsfront ganze Arbeit! 

Wenn er aber wenigstens die Präsentation der erhaltenen Infos auch beherrschen würde!

 Zu oft hat man schon bei seinen Ausführungen die Briefköpfe aus Luckenwalde auf seinen Ablesezetteln sehen können. Was macht dieser Mann nur, wenn, durch widrige Umstände, diese Quellen versiegen würden?

Plan B wäre jedenfalls sofort dabei, wenn alle zügig darüber entschieden würden, den Radweg an die Straße zu verlegen, wo allein schon durch die Straßenbeleuchtung in den Ortslagen ein hohes Maß an kostenloser Sicherheit, auch für die Touristen, erreicht werden könnte, da ja durch die „Mutterparteien“in Potsdam der rot roten Oppositionskoalition von Zossen, die drohende Schließung der Polizei Wache Zossen, aus Kostengründen, ansteht. Auch der Ministerwechsel Speer/Woitke (beide SPD) ändert daran wohl nichts mehr!  Bis auf die Ortslagen führt der Weg letztendlich ja dann auch durch den Wald, nur die Schneise (durch die Straße) ist breiter.

Thomas Böhm für Plan B

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