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..und wie schlau ist ein Klempner? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Freitag, 17. September 2010 um 08:41

Es verwundert doch schon sehr, dass es sich ein Stadtverordneter anmaßt, den IQ eines jeden seiner Kollegen in der SVV an dessen Berufsstand zu messen. Gelesen in einem Artikel der MAZ vom 16.09.2010

hier der passende Link dazu: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11894518/61939/Stadtverordnete-geben-Grundschullehrern-ihre-Lehrmittelfreiheit-zurueck-Kreidetafeln-kommen.html

Lieber Herr Schulz,

stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD/LINKE/ VuB und Ortsvorsteher  aus Kallinchen, auch ihr Berufsbild zeugt, nach ihrer eigenen Meinung, nicht gerade von einem hohen Stellenwert des IQ, denn als Gastwirt - sollte man da einem alten deutschen Sprichwort glauben: "Wer nichts wird, wird Wirt!" - ist es ja dann auch nicht so weit her mit dem IQ, was ihre Äußerungen ja auch deutlich untermauern.

Jedenfalls ist mir eine Juristin, ein Gärtnermeister und ein Versicherungsfachmann mit einem gesunden Menschenverstand und dem notwendigen Weitblick in die Zukunft, was die Bildung unserer Kinder und Enkel angeht, lieber, als ein "Glas Bier Verkäufer" oder auch Gastronom genannt, mit rückständigen Ansichten. Wer politisch dafür stimmt, dass erst 4000 € teurere Whiteboards für die Zossener Schulen angeschafft werden, um dann zu beschließen, dass doch  weiter noch an Kreidetafeln gekritzelt werden darf, sollte doch seine eigene  Bildungskompetenz hinterfragen.

Vielleicht wird ja von der Rektorin der Goethe Schule demnächst als Lehrmittel wieder der Rohrstock (natürlich nur als Zeigestock für die Kreidetafel!) gefordert, der dann, nach ihrer Ansicht auch wieder eingeführt werden sollte, haben doch die Lehrer dafür die nötige, geistige Kompetenz. Komisch ist, dass nur noch eine der vier Grundschulen, die Goethe Schule in Zossen, den Erhalt der Kreidetafel, neben dem Whiteboard, fordert. Alle anderen Schulen stellen sich der neuen Technik und lassen altes hinter sich. Bravo! Dies nenne ich Bildungsoffensive.Es ist so, als ob man eine Hausfassade, nach den neuesten Richtlinien der Wärmedämmung, für viel Geld isoliert und dann Fenster einsetzt, die sich nicht schließen lassen.

Thomas Böhm, Neuhof  

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