| Was ich noch sagen wollte..... |
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| Geschrieben von: Thomas Böhm |
| Donnerstag, 15. Juli 2010 um 19:01 |
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Zu der Veranstaltung im E - Werk vom vergangenen Dienstag zur Auswertung der "Innenstadtbefragung" (siehe auch vorherigen Bericht), bat mich unsere Bürgermeisterin, Frau Schreiber, folgenden Kommentar von Ihr hier, bei uns auf der Plan B Seite, zu veröffentlichen. Kommentar der Bürgermeisterin zu den Versuchen der „Innenstadtbelebung“ durch Herrn Preuß Voller Vorfreude ob der vielen neuen Erkenntnisse zur Belebung der Innenstadt ging ich am Dienstag, 13.07.2010 in das Zossener E-Werk. In beschaulicher Runde trafen sich dort ganze vier Bürger, die der Einladung der BI Innenstadtbelebung gefolgt waren. Neben diesen vier Bürgern waren noch die Vertreter der BI Herr Wanke und Herr Preuß sowie als deren politische Unterstützung von Linke / Neben mir waren von Plan B auch Herr Böhm und Herr Käthe gespannt, was denn da präsentiert wird. Von einem der Initiatoren, Herrn Preuß wurden die Ergebnisse einer Umfrage zur Innenstadt erläutert. Daraus waren die wichtigsten Ergebnisse: 60 % der Befragten seien gegen eine Ansiedlung von Kaufland in Zossen. Auf meine Frage, wie viele an der Befragung teilgenommen hatten, kam als Antwort: 45 Personen. Meine Nachfrage, dass dann also ganze 30 Bürger gegen eine Ansiedlung von Kaufland seien, konnte Herr Preuß nur mit einem kleinlauten Ja beantworten. Ich selbst kenne schon deutlich mehr als 30 Bürger, die sich über die Ansiedlung von Kaufland in Zossen freuen und dringend darauf warten. Deshalb werde ich auch weiterhin dafür kämpfen. Fast 100% der Befragten, also fast alle 45 Bürger, forderten eine Verbesserung der Parkplatzsituation in der Innenstadt. Dem Anliegen kann ich als Bürgermeisterin nur absolut zustimmen. Schließlich liegen schon seit mehr als zwei Jahren Pläne von mir vor, Dauerparkplätze direkt hinter dem Kirchplatz zu errichten. Also fragte ich Herrn Preuß als Fraktionsvorsitzenden von Linke/SPD/ Bleibt für mich die Frage offen, wie ernst die Initiatoren die Erkenntnisse aus der Befragung der Bürger wirklich nehmen. Viele der Befragten wünschen sich einen „Magneten“ in der Innenstadt. Auch dem kann ich nur zustimmen. Schließlich hatte ich die Pläne von Rossmann und ernstings family unterstützt, in der Baulücke ehem. Deutsches Haus eine 1 ½ geschossige Bebauung vorzunehmen. Meine Frage an Herrn Preuß, wie er es denn vereinbaren kann, dass seine Ehefrau in der Denkmalschutzbehörde des LK diese Ansiedlung abgelehnt hat und wie er dazu stünde, beantwortete Herr Tschorn mit den Worten: Wir haben doch hier keine Sippenhaft. Eine Meinungsäußerung von Herrn Preuß zum Thema selbst erhielt ich nicht. Obwohl die Umfrage von Herrn Wanke und Herrn Preuß überhaupt nicht repräsentativ war, habe ich für mich doch spannende und witzige Erkenntnisse aus diesem Abend mitgenommen: Wenn Herr Preuß nicht weiß, ob er sich mit einer Antwort beim Bürger beliebt macht oder nicht, antwortet er lieber gar nicht. Stattdessen antworten dann Herr Ch. Schulze, Herr Lüders oder Herr Tschorn. Die einzige Antwort, die nach meinem dreimaligen Nachfragen dann doch von Herrn Preuß kam, war: Er geht davon aus, dass Kaufland zur Verödung der Innenstadt führen kann und deshalb nicht so gut ist. Dass er mit dieser Ansicht die Interessen der Bürger vertritt, bezweifle ich stark. Linke/SPD werden trotz der Nachfrage nach mehr Parkplätzen ihre Verweigerungshaltung zum Parkplatz hinter dem Kirchplatz nicht aufgeben. Andeutungsweise haben sich die Vertreter von Linke/SPD gegen eine Ansiedlung der Arge in den stadteigenen Gebäuden der ehemaligen Post ausgesprochen und waren auch nicht dadurch zu überzeugen, dass mit den Arbeitskräften der Arge dann auch Kaufkraft in die Innenstadt käme. Die Verhinderung der Bebauung von Rossmann am Markplatz war Linke/SPD peinlich. Vielleicht ist wenigstens hier ein Umdenken geschehen. Und wenn es mir gelingt, den Investor zu überzeugen, die Pläne nochmals einzureichen, kann der Bau vielleicht doch noch erfolgen. Alles in allem ein erhellender Abend, Ihre Bürgermeisterin Michaela Schreiber
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