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Wenn aus dem Gesicht Grimassen werden.... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Samstag, 29. Mai 2010 um 19:06

Der gestrige Freitag, den 28.05.2010 hat eine Menge Berichterstattung über die ortsansässige und nun bereits deutschlandweit bekannte BI „Zossen zeigt Gesicht“ gebracht. Waren die Beiträge dazu doch in der Regionalzeitung MAZ, mit dem kommunalen Teil „Zossener Rundschau“, bestens platziert.

Hinterfragen wir einige Passagen dieser Beiträge etwas näher, dann bringen diese eine Menge Wahrheiten ans Tageslicht, Dinge, die Herr Wanke bisher abgestritten und weit von sich und der BI gewiesen hatte.

Hier der erste:  „Super“ sei der Abend gelaufen, sagte Wanke. „Alle, die auf die Bürgermeisterin geschimpft haben, laden wir nächstes Jahr zum Wahlkampf zu uns ein.“Herrn Wanke geht es eindeutig um den Sturz der Bürgermeisterin bei der Bürgermeisterwahl 2011, was er bis jetzt stets abgestritten hat. Ob er damit nun eigene Ziele verfolgt, diesen Posten selbst anzustreben, oder aber nur ein Wahlhelfer für jemanden ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle mehr.

Kommen wir zu der zweiten Erkenntnis: Und so wie er gehörten die meisten BI-Mitstreiter keiner Partei an. Man habe aber mit allen Parteien versucht gut zusammenzuarbeiten, nur leider habe sich die CDU zurückgezogen, als die BI versucht habe, auch strukturelle Änderungen in der Stadtpolitik zu erreichen.Auch diese Aussage wurde bis gestern immer vehement bestritten. Als BI würde man keinen Einfluss auf politische Parteien ausüben. Auch hier gibt Herr Wanke zu, bereits, seit der Gründung der BI, versucht zu haben, mindestens ein Bein ins Rathaus zu bekommen, um die Leitlinien der BI auch politisch umzusetzen

.Dann diese Aussage: So habe die Licht-Aus-Aktion der Bürgermeisterin in Zossen nur einmal funktioniert, berichtete er. Beim nächsten Mal seien sie mit Fackeln gekommen.Bis gestern war immer wieder von Herrn Wanke betont worden, diese „Licht aus Aktion“ sei von Ihm und der der BI ins Leben gerufen worden. Nun ist geklärt, wer für die damalige Aktion verantwortlich gewesen ist.Man kommt zusammenfassend zu dem Ergebnis, Herr Wanke hat  seinen Schleier gelüftet und seine wahren Beweggründe geoutet. Teilweise hat er endlich, mal wieder, die Wahrheit gesagt.

Quellennachweis:

» MAZ vom 28.05.2010: Hartmut F. Reck suchte vergeblich in Berlin nach offiziellen Vertretern der Stadt Zossen - Leerstelle
» MAZ vom 28.05.2010: Die Fantasie in der Demokratie - Prominente traten bei Benefizabend in der Akademie der Künste Berlin gegen Rechtsextremiusmus in Zossen auf
     

  Nun zum Schluss auch noch ein paar Gesichtspunkte aus dem „Programm“ der BI. Dort heißt es:

  • Analyse der Ursachen des Rechtsextremismus. Wirtschaftlicher Niedergang  Sozialbabbau, fehlende Perspektiven und Selbstbedienungsmentalität – in diesem Spannungsfeld entsteht eine Verweigerungshaltung gegenüber der parlamentarischen Demokratie auf allen Ebenen,  die häufig in Richtung Rechtsradikalismus zielt.

Viele kreisbekannte SPD und LINKE Politiker sind ja wort- und tatenreich für die BI in Erscheinung getreten, predigen Wasser, trinken aber Wein. Das allergrößte Beispiel der Selbstbedienungsmentalität liefert der Landrat Giesecke(SPD). Da wird mal eben ein fast 100.000 € teures Dienstfahrzeug zugelegt, noch eine Klasse über dem des Ministerpräsidenten. Skrupel ? = 0!  Selbstbedienungsmentalität in höchster Güte.

 Aus dem Bericht ging ja auch hervor, dass das neue Haus der Demokratie in den Besitz der BI übergegangen ist, wohl für den symbolischen Kaufpreis von 1€. Da kann es sich der Kreis Teltow Fläming, mit fast 22 Mio. € hoch verschuldet, leisten, ein, sicher wertvolles Innstadtgrundstück, für nichts zu veräußern, nur um (s)einer  BI und der Welt zu gefallen. Alles unter der Federführung des Landrates und der SWFG, in der sich auch, an maßgeblichen Stellen, aktive Mitglieder der BI wiederfinden. Hier wurde, zum Schaden der Steuerzahler, ohne Zustimmung vom Kreistag, gehandelt.

Da wird in der SVV von Zossen ein Beschlussantrag von der neuen Superfraktion SPD-LINKE- VuB eingereicht, der eine exorbitante Erhöhung der Bezüge für 99 % der Bezugsberechtigten fordert. Nur zwei Ortsvorsteher (Jungbluth für Wünsdorf und Noack für Zossen), sollten, durch die Halbierung ihrer Bezüge, „abgestraft“ werden Der Griff in die eh schon schmale Stadtkasse beweist, Hauptsache erst einmal wir, dann, vom Rest, die anderen. So kann man natürlich auch das Wahlversprechen „Reichtum für alle!“ umsetzen. Gerade all diese Stadtverordneten, die dies forderten, sind bekennende Mitglieder oder –läufer der BI, weil es einfach für rote und linke Gesinnungsgenossen dazugehört.

 Von einem Bekämpfen dieser Mentalität durch die BI:  keine Spur! Man greift doch nicht die Hände an, die einen füttern und streicheln. Wenn man gemein sein will, stellt man hier die Behauptung auf, dass dieses Verhalten einfach notwendig ist, um die BI am Leben zu erhalten, denn wenn Selbstbedienungsmentalität mit eine der Ursachen für Rechtsextremismus ist, dann leisten die genannten Protagonisten ganze Arbeit, Nachwuchs für die rechte Szene zu produzieren, was wiederum  die Daseinsberechtigung der BI sichert.       

 

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