| Ein Gericht in Zossen |
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| News - aktuelles aus dem Kreis TF | |||
| Geschrieben von: Robin Lewinsohn | |||
| Freitag, 12. Dezember 2008 um 12:01 | |||
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Nun sollte man meinen es geht um ein leckeres Essen mit Teltower Rübchen. Aber nein, tatsächlich wird in Zeiten der Finanzkrise ein millionenschwerer Umzug und Umbau der Gerichtstrukturen in Brandenburg versucht umzusetzen. Entgegen jeder Vernunft, Bürgerwillen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Nun soll also der Handwerker, der eine Rechnung einklagen will, nicht nur sinngemäß, sondern auch wörtlich seinem Geld hinterher laufen und zwar durchs halbe Land Brandenburg. Sich dieses auszudenken bedarf es wohl keiner Rübchen, sondern echter Kohlköpfe. Begleitet wird dies von wunderbaren Neubauplänen in KW und Luckenwalde in Millionenhöhe. Immer im Zeichen des zahlenden Bürgers, steuerpflichtig heißt das Zauberwort. Die Zossener kennen dies, Opferung von sinnvollen Lösungen zugunsten von nicht realisierbaren Wunschträumen, siehe die neue Kita oder die Bahnquerung in Wünsdorf. Immer raus mit dem Geld, woher es kommt ist ja klar, die Angestellten der Gerichte müssen zwar viel weiter zur Arbeit fahren, aber die Dabei ist Geld ja nicht alles. Wer fragt nach einem Arbeitsweg, der sich plötzlich verdreifacht. Soviel Zeit muss wohl sein, aber nicht mit der Familie, allein im Auto oder Zug ist doch viel „angenehmer“. Nun steht Plan B in Zossen ja für die Bürger und vor allem für einen Plan. Damit stehen wir auch komplett hinter dem Amtsgericht in Zossen und gegen jedweden Umzugs- bzw. Verlegungsplan. Gez. Robin Lewinsohn (stellv. Vorsitzender des Sprecherrates)
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